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Formalitäten Schweiz

Als wir uns für die Weltreise entschieden haben, kam uns sofort dieses Thema in den Sinn. Wir hatten viele offene Fragen und die Antworten auf den offiziellen Seiten stellten uns absolut nicht zufrieden. Das System ist nicht darauf ausgelegt eine solche Reise zu unternehmen. Trotz allem ist es nicht so kompliziert, wie es uns am Anfang schien. Bitte behaftet uns nicht auf die folgenden Aussagen. Es ist das, war wir bis jetzt herausgefunden haben. Ob alles so funktioniert können wir euch im Oktober sagen.

Die Grundfrage ist sicherlich, ob man sich grundsätzlich abmelden möchte oder lieber nicht. Dies hängt unsere Meinung nach stark von der Dauer der geplanten Reise ab. Bei einer Reise die etwa ein Jahr dauert, kann man ohne Probleme angemeldet bleiben. Ist man länger weg, finden wir es sinnvoll, wenn man sich abmeldet. Unser Hauptgrund für die Abmeldung sind die horrenden Krankenkassenkosten und deren schlechte Abdeckung im Ausland.

Abmeldung Gemeinde:

Um sich bei der Gemeinde abmelden zu können, braucht es einen neuen Wohnsitz im Ausland. (Ich habe schon gehört, dass es ohne geht.) Aussage unserer Gemeinde für auf Weltreise: Man soll einfach das erstbeste Hotel angeben, in das man geht. Hauptsachen sie haben eine Adresse.

Um die Krankenkasse zu kündigen, braucht es die Abmeldung der Gemeinde.

Adresse in der Schweiz:

Egal ob man abgemeldet ist oder nicht, wir denken, dass eine Adresse in der Schweiz zu haben sowieso Sinn macht. Die kann ja bei der Person sein, die mit den Visa hilft.

Krankenkasse:

Solange man in der Schweiz angemeldet ist, ist man bekanntlich verpflichtet eine obligatorische Krankenkasse zu haben. Diese ist in der Schweiz ja sehr teuer, weshalb für uns sofort klar war, dass wir nicht bereit sind, diesen Preis zu bezahlen. Ausserdem ist die Deckung bei langen Reisen äusserst schlecht und theoretisch darf man sich nicht länger als ein Jahr im Ausland aufhalten (ich nehme an, es gibt Krankenkassen, über die man sich länger versichern kann).

Die Abmeldung scheint kein Problem zu sein. Dafür benötigt man lediglich die Bescheinigung der Gemeinde, dass man sich abgemeldet hat.

Nummernschild:

Bedingung für ein Nummernschild in der Schweiz ist ja mindestens eine Motorradversicherung. Ob man dafür explizit in der Schweiz angemeldet sein muss, weiss ich nicht. Ich nehme mal an, das interessiert niemanden. Mit einem Schweizer-Nummernschild muss man alle zwei Jahre in den MFK. Dies ist auf Weltreise nicht machbar und dementsprechend kommt ein original Schweizer-Nummernschild nicht in frage. Für genauere Infos könnt ihr uns gerne kontaktieren.

Carnet de Passage:

Das braucht es in einigen Ländern. Es gilt als Sicherheit, dass ein eingeführtes Fahrzeug auch wieder mitgenommen wird. Ansonsten müsste das Fahrzeug immer importiert und wieder exportiert werden, was extrem teuer ist. Um ein Carnet de Passage zu beantragen, muss eine Kaution hinterlegt werden. Diese entspricht einem gewissen Wert des Fahrzeuges. Beantragt kann es beim TCS werden (für die Kontaktdaten könnt ihr euch gerne melden). Es ist jeweils 12 Monate gültig und kann einfach verlängert werden (muss natürlich genug früh beantragt werden).

Steuern:

Wir haben beim Steueramt nachgefragt, ob wir die ganzen Steuern vor der Abreise abschliessen können, damit wir während der Reise nichts mehr damit zu tun haben. Ihre Antwort war eindeutig, dies geht so nicht, da auf den letzten Tag in der Schweiz abgerechnet wird. Anstatt wie üblich den 31.12 als Stichtag zu nehmen, wird es das Abreisedatum. Da wir vorher nicht die genauen Kontostände, etc haben, müssen wir eine Adresse in der Schweiz angeben. Dorthin werden dann unsere Unterlagen gesendet und wir müssen wohl oder übel die Steuererklärung irgendwo ausfüllen. Zum Glück kann man das heute ja per Internet erledigen.

AHV:

Eigentlich wollten wir uns informieren, wie viel weniger AHV ausgezahlt wird, wenn man Lücken hat. Wir beschlossen aber, dies sein zu lassen und einfach den Mindestbeitrag zu bezahlen (jährlich um dei 500Fr.). So haben wir sicher keine Lücken.

Pensionskasse:

Wir eröffnen bei unserer Bank ein Freizügigkeitskonto, auf das wir sämtliches Pensionskassengeld überweisen werden.